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Sowohl die Hobbygärtner, aber auch die Profis, wandten im Jahr 2013 ihren Blick des Öfteren gen Himmel. Auf ein recht kaltes und extrem trübes Frühjahr, folgte danach ein Sommer, der sich von seiner besten Seite zeigte. Hagelunwetter und die Hochwasserkatastrophe, sorgten in einigen Gebieten von Donau und Elbe für einen floralen Totalausfall und ließen so manchen Gärtner verzweifeln. Der Sommer 2013 war der trotzdem der Dritttrockenste der letzten drei Jahrzehnte. Ein nasser, jedoch milder Herbst, gefolgt von einem ebenso milden Winterauftakt, konnten die Saison aber nicht mehr retten. Insgesamt musste man das Jahr 2013, als das Trübste, seit 1998 abhaken.
Unsere Frühblüher taten sich bei der kalten und nassen Witterung sehr schwer, den Auftakt im Konzert der Gartenblumen zu inszenieren. Sehr kalte Nächte, mit teilweisen Nachtfrösten bis in den Mai hinein, machten es ihnen nicht einfach. Und nicht nur Narzissen, Primeln und Tulpen hatten ihre Mühe. Auch den Insekten, die für die Bestäubung, gerade für unser Baumobst zuständig waren, standen kaum Sonnenstunden, für ihre emsige und so wichtige Arbeit, zur Verfügung. Was im Frühjahr zu viel des Guten war, fehlte im Sommer. Bei rekordverdächtigen 1900 Sonnenstunden, zum Beispiel auf Rügen, musste im Sommer kräftig gegossen werden, damit Gladiolen und Dahlien, Lilien und Stiefmütterchen nicht verdursteten. Wer regional nicht in den Katastrophengebieten lag und seine Sommerblumen und Spätblüher, bis dahin unbeschadet durch das Auf und Ab des Wetters hindurch bekam, dem bescherte ein zwar teilweise trüber, aber trotzdem milder Herbst, noch ein wenig Freude und Entschädigung. Herbstzeitlosen, Chrysanthemen, Astern und Tagetes bedankten sich für die Mühsal der Gartensaison und wer Knöterich am Haus hat, konnte die Blüten bis in den Dezember hinein bewundern.
Die Gartensaison 2013, war insgesamt eine Schwierige. Sie war gekennzeichnet von regionalen Totalausfällen durch zu viel Niederschlag, brillierte zwischendurch jedoch immer wieder mit Rekordtemperaturen und milden Abschnitten. Sie war eine Herausforderung für Hobbygärtner und Gartenprofi.